Tomke Zschachlitz Tomke Zschachlitz

Guten Abend, gut’ Nacht

Der Tag geht vorüber

Und der Mond erwacht

Und ich hoff’, dass du verschont wirst

Von den Geistern der Nacht

Über blühende Wiesen

Sollst du ausgelassen fliegen

Es gibt nichts mehr zu tun

Komm’ nun langsam zur Ruh’

Mhhhhh

Mhhhhh

Alle Ängste, alle Sorgen

Liegen weit hinter dir

Fühl’ dich sicher und geborgen

Dir kann hier nichts passier’n

Morgen scheint das Sonnenlicht

Wieder in dein Gesicht

Und neue Abenteuer

Warten auf dich

Selbst der Mond geht nun schlafen

Und nimmt seine Sterne mit

Und er denkt sich mit einem Schmunzeln:

Dann bin ich morgen wieder fit

Bald hört man ihn leise schnarchen

Ganz zufrieden sieht er aus

Drum tu es ihm gleich

Und schlafe du auch

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Tomke Zschachlitz Tomke Zschachlitz

Schwimmbad ohne Wasser

Meine Glieder sind aus Blei

Ich hab immer viel zu tun und niemals Zeit

Kann nicht aufhör’n, wieder ist ein Jahr vorbei

Bin zu schnell für mich selbst, geh’ zu weit

Ich hab immer funktioniert

Egal, was auch passiert

Ich komm sehr gut alleine klar

Lächle, wenn mich jemand fragt

Ich bin ein ein Schwimmbad ohne Wasser

Etwas fehlt tief in mir drin

Ich wär gern so viel krasser

Meine Kräfte sind dahin

Du musst dich jetzt beeilen

Komm und füll mich wieder auf

Wie es ist, kann’s nicht bleiben

Ich fühl mich schwach und ausgelaugt

Nachts lieg’ ich wach im Bett

Gedanken kreisen, habe Panik und Stress

Hab alles versucht, es geht nicht weg

Am Tag bin ich ein Zombie, der nix checkt

Frag mich, wie’s früher einmal war

Alles war leicht und ich war stark

Ich glaub, da will ich wieder hin

Nicht mehr verlier’n, nur noch gewinnen

Ich bin ne leere Batterie

In mir fließt kein Strom

Mir fehlt die Energie

Bei mir ist nichts mehr zu holen

Du musst dich jetzt beeilen

Bitte lad mich wieder auf

So wie es ist, kann’s nicht bleiben

Ich fühl mich schwach und ausgelaugt

Mit all meiner Power beraubt

Ich hab immer funktioniert

Egal, was auch passiert

Ich komm sehr gut alleine klar

Lächle, wenn mich jemand fragt

Ich bin ein Schwimmbad ohne Wasser

Es fehlt was in mir drin

Ich wär gern so viel krasser

Weiß mit mir nicht, wohin

Du musst dich jetzt beeilen

Komm und füll mich wieder auf

(Denn) wie es ist, kann’s nicht bleiben

Ich fühl mich schwach und ausgelaugt

Mich all meiner Power beraubt

Jemand hat sie mir geklaut

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Tomke Zschachlitz Tomke Zschachlitz

Weniger allein

Du hast mich wachgeküsst

liebevoll und stürmisch

Wie es deine Art ist

Seit du mir damals begegnet bist

Graue Wolken, du öffnest den Himmel

Berührst mich in all meinen Sinnen

Ich hör dir gern zu,

Und lausch deiner Stimme

Und ich weiß, ich sollte’s lieber

Lassen, doch ich mag nicht

Völlig ohne dich sein

Mmmh

Und ich kann es selber kaum

Fassen, doch ich mag dich

Mit dir bin ich weniger allein

Mmh

Es fällt mir leicht zu verdrängen

Kann deine Schattenseiten nur manchmal erkenn’

Wenn du meine Kritik nicht verstehst

Wenn sich alles um dich dreht

Und du zu ihr nach Hause gehst

Und sie dich fragt, warum kommst du so spät?

Und ich weiß, ich sollte’s lieber

Lassen, doch ich kann nicht

Völlig ohne dich sein

Mmmh

Und ich kann es selber kaum

Fassen, doch ich mag dich

Mit dir bin ich weniger allein

Mmmh

Bist du gut, bist du schlecht

Tust du als ob, ist das hier echt

Ich kann nicht sagen, was ich fühl’

Ich bin viel zu aufgewühlt

Was wir hier treiben, ist nicht fair

Stell dir vor, es ist umgekehrt

Ich glaub, dein Leben wär bestimmt nicht halb so

…unbeschwert

Es ist noch nicht ganz vorbei

Das mit uns war keine Kleinigkeit

Obwohl nichts mehr läuft

Seit langer Zeit

Ich frag mich was sind wir für Menschen

Wer wollen wir sein, wollen wir andere verletzen

Für mich ist die Antwort eigentlich leicht

Und ich weiß, ich sollte’s lieber

Lassen, doch ich kann nicht

Völlig ohne dich sein

Mmmh

Und ich kann es selber kaum

Fassen, doch ich mag dich

Mit dir bin ich weniger allein

Mmmh

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Tomke Zschachlitz Tomke Zschachlitz

Lieblingsort

Ich schaue ins Dunkel, auf der Bühne ist grelles Licht

Hör ein schwaches Murmeln, doch Gesichter erkenn’ ich nicht

Habe Angst zu versagen, will nicht peinlich sein

Das könnt’ ich nicht ertragen, kriegs in meinen Kopf nicht hinein

Meine Stimme zittert und meine Hände sind nass

Und ich hoff, dass ich meinen Einsatz nicht verpass’

Mein Herz schlägt bis zur Kehle, auf meiner Stirn steht der Schweiß

Mir ist abwechselnd kalt und dann wieder heiß

Jetzt sitze ich wieder an meinem Lieblingsort

Singe diese Zeilen Wort für Wort

Genieß’ jeden Ton und jeden Akkord

Hab ein Kribbeln im Bauch, das ist mein Lieblingsort

Ich schließe meine Augen, in meinem Innern erscheint ein Bild

Komm kaputt in meine Wohnung, der Tag war ganz schön wild

Das Klavier steht im Zimmer, schaut mich einladend an

Umhüllt mich mit seinem tröstenden Klang

Du alter Freund, wie gehts dir, ich hab dich schon vermisst

Hab mich gefragt, ob du ohne mich genauso einsam bist

Stehst den ganzen Tag da und wartest auf mich

Deine Welt ist simpel und unveränderlich

Jetzt sitze ich wieder an meinem Lieblingsort

Schreibe diese Zeilen Wort für Wort

Genieß’ jeden Ton und jeden Akkord

Hab ein Kribbeln im Bauch, das ist mein Lieblingsort

Es fühlt sich einfach unglaublich an

wenn ich meine Musik mit euch teilen kann

Jeder Moment ein Geschenk

An das ich immer gerne denk

Ich fange grade erst richtig an

Das Stück ist vorbei und ich hör den Applaus

Packe meine Sachen, mach mich auf den Weg nach Haus

Freu’ mich, wenn ich in guter Erinnerung bleib’

Und wenn nicht, war ich hoffentlich ein okayer Zeitvertreib

Ich kann’s kaum erwarten, bis ich das nächste Mal spiel’

Bin süchtig nach diesem unbeschreiblichen Gefühl

Aufregend war’s, und irgendwie schön

Vielleicht werden wir uns eines Tages wiederseh’n

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Wie man richtig lebt

Eigentlich ist Sommer, doch ich fühl’s nicht

Die Stadt erscheint mir leblos, düster und grau.

Keine Hitze, keine Schwüle

Und mein Leben macht mich müde,

Sogar der Himmel verdeckt sein Blau.

Doch wenn der Tag zu Ende geht

Wenn der Wind um die Häuser fegt

Wenn die Straße menschenleer ist

Und der Mond am Himmel steht,

Dann zeig mir endlich, wie man richtig lebt.

Alltagschaos, E-Mails, dazwischen ein paar Meetings,

Und danach schaff ich’s nur noch auf die Couch

Jede Stunde verstreicht

Ereignislos, ist gleich

Ich brauch’ ne Pause, sonst halt’ ich mich nicht mehr aus.

Doch wenn der Tag zu Ende geht

Wenn der Wind um die Häuser fegt

Wenn die Straße menschenleer ist

Und der Mond am Himmel steht,

Dann zeig mir endlich, wie man richtig lebt.

Seh’ dich schon von Weitem,

Wie du mir entgegenkommst

Ein breites Lächeln auf dem Gesicht.

Deine strahlend blauen Augen

Kann es selber gar nicht glauben

Und wer weiß, vielleicht glaub ich es auch nicht

Denn wenn der Tag zu Ende geht

Wenn der Wind um die Häuser fegt

Wenn die Straße menschenleer ist

Und der Mond am Himmel steht,

Dann zeig mir endlich, wie man richtig lebt.

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Doch ich bleibe

Du drehst dich wieder von mir weg

Doch ich bleibe.

Hast dein Herz vor mir versteckt

Seit einer Weile.

Ich würd mir wünschen,

Ich könnt dich im Innern berühr’n.

Dich mit meinen Gedanken verführ’n.

Einsamkeit erfüllt den Raum

Wenn wir streiten.

Es ist, als würdest du mir Stück für Stück entgleiten

Und ich sehne mich zurück

Nach alten Zeiten

Sehne mich zurück zum Glück,

Das wir teilten.

Rote Rosen, Sommerduft

Ein warmer Hauch liegt in der Luft

Gemeinsam sitzen wir am Strand

Schau’n in den Sonnenuntergang

Das sanfte Rauschen des Meers

Oh es tönt von Weitem her

Und ich liebe dich so sehr

Du kommst erst spät wieder zurück

Hast keine Eile.

Gehst ohne Wort ins Bett,

Obwohl ich weine.

Ich will was sagen,

Doch du verstehst nicht, was ich meine.

Als wärs nur meine Sache und nicht deine.

…doch ich bleibe

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Keine Liebe

Irgendwo im Nirgendwo

Ein ganz normaler Ort

Könnte man meinen, doch

Wir feiern heute dort.

Bist plötzlich aufgetaucht,

Ganz unvorhergesehen

(Und ich) Hab nicht mal versucht,

Es zu versteh’n

Tausende Sterne funkeln

Am Himmelszelt

Wir lachen und wir tanzen

Und du zeigst mir deine Welt

Ich sehe kunterbunte Menschen

Aus der Ferne dröhnt der Bass

Du hast keine Ahnung,

was du grade mit mir machst

Deine Lippen schmecken süß

Deine Haare duften gut

Ach, wenn du nur wüsstest,

wie gut mir das hier tut

Es ist keine Liebe,

Es ist nur für eine Nacht.

Bin mit einer frischen Brise

Um die Nase aufgewacht.

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Ein Teil davon

Wieder mal ist es zu Ende gegangen

Ich bin nicht mehr in deinen Armen gefangen

Und ich weiß nicht, soll das was Gutes sein

Frag mich, bin ich eigentlich gern allein?

Hab meine Wohnung für mich,

Kann nun tun, was ich will.

Und wenn ich nachts wach bin, ist es neben mir still.

Niemand, der sich unruhig auf die Seite dreht

Niemand, der den Arm um mich legt.

Und ich denke, ich kann nicht mehr

Hab keine Lust auf diesen Schmerz.

Mein Leben ist schön, so wie es ist

Egal, ob du ein Teil davon bist.

Wieder mal bin ich auf ner Feier

Umgeben von der alten Leier

Was geht in deinem Liebesleben

Sollte es da nicht irgendwen geben?

Und ja, manchmal sehn’ ich mich nach Zweisamkeit

Nach Nähe und Geborgenheit

Doch für was Neues bin ich noch nicht bereit,

Will, dass alles genauso bleibt.

Denn ich denke, ich kann nicht mehr

Hab keine Lust auf diesen Schmerz.

Mein Leben ist schön, so wie es ist

Egal, ob du ein Teil davon bist.

Ich tanze ausgelassen zur Musik,

Bin in Beats und Melodien verliebt

Vergess’ die ganze Welt um mich herum

Und wenn es in mir schreit, (dann) stell ich’s stumm.

Ne Kaffeetasse in der Hand

Schau in den Spiegel an der Wand

fragt mich mein Gesicht darin

Ist das jetzt alles wirklich so schlimm?

Irgendwie ja und irgendwie nein

Ich will stark und unabhängig sein.

Weich und auch mal traurig sein.

Verbunden und nie mehr …….. allein.

…einfach glücklich sein.

Denn ich weiß, mein Leben ist schön, so wie es ist.

Egal, ob du ein Teil davon bist.

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Sleepless Night

I wake up in the middle of the night

My body’s turning from side to side

Something’s cracking near the door

Shadows creeping on the floor

Oh sleepless night,

Ghosts of yesterday

Haunt me now

in the grey

Let there be some light.

I wanna feel alright.

I’m in my house alone

I’m starting to feel scared to my bones

If only you were (here) close to me

We could chase the shadows easily

Oh sleepless night

You’re a shameless thief

You only take

but you don’t give

I wanna be alright.

I wanna feel alright.

You packed your bag and left me here

Watching you leave I shed no tear

But deep down I already knew

I’m gonna miss every piece of you.

Oh sleepless night

Bring my love

back to me so we can

live long and free.

I wanna feel alright.

I wanna be alright.

Will you return to my side?

I wanna be alright.

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